Willkommen beim sonnengelben

 Hier eine kleine Auswahl meiner Fahrzeuge der letzten 33 Jahre. Leider bei weitem nicht vollständig.

Es gab halt früher nicht die bequeme Art der Digitalfotografie...

 

Rixe High Sport, Baujahr 1982.

Von meinem sauer verdienten Konfirmationsgeld (der Herr hat´s gegeben...) direkt ab Werk -quasi vom Fließband- abgeholt. Und der Beginn in die Freiheit. Mann, was war ich stolz.....

gefahren 1982-83

..Dank eines unachtsamen Kollegen, bzw. dessen Haftpflichtversicherung, konnte ich mir im Sommer einen neuen Lacksatz montieren (lassen)  Fand das seinerzeit ganz neue und aktuelle "Bordeauxrot" einfach umwerfend.

Der Preis dafür war für vier Wochen ein Gipsarm in einem unheimlich heißen Sommer....

Man beachte auch den zeitgemäßen "Cuppini-Crosslenker". War damals Pflicht.

Leider gefiel nicht nur mir die High-Sport so gut.

Sondern irgendwelchen dunklen Elementen, welche sich auf der Herbstkirmes der High-Sport widerrechtlich habhaft machten. Soll heißen, Mofa geklaut und nie wieder aufgetaucht.  SCHOCK!

Glücklichwerweise hat die Versicherung das seinerzeit zügig geregelt (das waren noch Zeiten). Und da ich knapp drei Monate später 16 wurde, habe ich das Geld lieber in eine 80er und den dafür notwendigen Führerschein investiert

Dann  die erste 80er mit 16. Honda MT 8, Baujahr´83. Lief Dank 110 ccm Malossi-Satz und einem wahnsinnig lauten ital. Auspuff (Name ist mir entfallen-war wohl nicht so wichtig...)) echt gut.

Nach drei Monaten ist ein Mini dran zerschellt.

Beide Totalschaden.

(Aber der Mini ein bisschen mehr)

gefahren 1/83-3/83.

das Kreuz im Hintergrund gilt übrigens meiner seinerzeit frisch verschiedenen Schildkröte "Emil"- und nicht dem defekten Zylinder der MT 8, welcher auf obigem Bild demontiert ist!!

 

Danach: Kreidler Florett RS, Bj.. ´77. Konnte meinen Vati davon überzeugen, dass eine grosse 50er doch das einzig wahre ist. Danke im Nachhinein für die Einsicht und das Bezahlen der horrenden Versicherungsprämien (war damals fast doppelt so hoch wie für das Golf Cabrio meiner Mutter)

Siehe hierzu auch den Beitrag  "Kreidler RS"  in  der Rubrik Restaurationen.

 gefahren 1983-1984  (und wieder ab 2006)

..da die Kreidler nun die Füße gestreckt hatte...

Honda MBX 80. Und bis daher nie dageweser Komfort.

9,5 PS, 6-Gang Getriebe, Wasserkühlung, Membraneinlass, Getrenntschmierung (cool..tanken wie die "Großen"..), Scheibenbremse (oha-Verzögerung am Vorderrad!), 12Volt. (Licht und Blinker gleichzeitig!)

Und ein Fahrwerk welches sicherlich die doppelte Leistung verkraftet.

War beim Kauf absolut original und in weiß. Wie man sieht, hat das nicht lange gehalten.Fand damals, dass die Farben der Honda Racing Company (HRC) besser zu meinen damaligen Ambitionen passten.

Aus heutiger Sicht eigentlich unfassbar. Aber so ist die Jugend halt...

Erstaunlich, was aus diesem Motörchen herauszuholen war.

Habe diesen im Laufe der Zeit geringfügig technisch modifiziert.....110ccm Malossi.Satz, 6-Klappenmembrane, entsprechender Vergaser und den passenden Auspuff dazu. Dieses alles sauber und fein abgestimmt....was das Moped lief, glaubt mir sowieso keiner- deswegen lassen wir das.

Konnte jedenfalls auf der Landstraße extrem gut mitschwimmen...

Leider geht so etwas auf die Haltbarkeit des Motors. Hierfür waren die KW-Lager absolut nicht ausgelegt.

Habe das Moped heute noch in meinem Besitz, allerdings im recht erbarmungswürdigem Zustand.

Ich habe mir fest vorgenommen, spätestens im nächsten (oder im übernächsten, oder im überüber..) Winter die MBX wieder aufzubauen. Mal sehen, was mit dem Wissen von damals und den Möglichkeiten von heute da leistungsmäßig so geht.

Möchte ja auch mal auf Ausfahrten mit den heißgemachten Hercules´ mithalten können..

gefahren 1984-85

 Mit 18 dann das erste "grosse" Moped. Suzuki GT 250, 2 Zylinder 2-Takt. Mehr weiß ich auch schon gar nicht mehr. Ist wahrscheinlich auch besser so. Merke: kaufe nie ein Moped im Dunkeln....

gefahren 1985

 Danach folgte eine Yamaha RD 350LC. Leider, leider finde ich keine Bilder mehr. Aber ein geiles Teil war das.

 

.Und gelb. Und eigentlich eine 250er, aber das Baukastensystem machte es möglich...

Meine Nachbarn sind mir heute noch für die frühmorgendliche Rauchentwicklung dankbar. Und die Geräuschkulisse erst...

gefahren 1986-87

 

War aber dann das jahrelange 2-Taktgekreische satt.

Darum eine CBX 550F, 60 PS und nach meinen Vorstellungen von einem sportlichen Moped umgebaut.

Moto-Italia Fußrastenanlage, Laser 4-1, Tomaselli Stummel und Einmannsitzbank. Gewicht deutlich unter 200 KG und 60 PS- Hat richtig Spaß gemacht, vom defekten Steuerkettenspanner (CBX Krankheit) mal abgesehen.

 gefahren 1989-1990

 

Auf Dauer sind 550ccm und 60 PS vielleicht doch ein bissken wenig gewesen.

Von einem Berufsschulkameraden 1989 gekauft: 2.Hand, Motor komplett neu überholt und fast fünf Jahre nicht bewegt. Hätte mir zu denken geben sollen..

Kawasaki GPZ 1100, Baujahr ´81., 125 PS, Gewicht jenseits von gut und böse, Fahrverhalten auch. Und viel Theater mit der Einspritzanlage. Das "L" in der L-Jetronic steht vermutlich für "leidgeprüft". Oder "labil". Oder "läuft nicht".

Gekauft, zerlegt, umlackiert und umgebaut.

Und anschließend erst in Südfrankreich verreckt, danach kurz vor Paris- interessant, an vielen Stellen im und am Motor Öl austreten kann.

Fazit: NIE wieder Klappersaki. Geheilt für´s Leben....

Habe übrigens noch eine doofen gefunden, der die Schrottkarre gekauft hat.  Hat mir das Dingen dann zum Kilopreis abgenommen. Komischerweise habe ich nie wieder etwas von ihm gehört. Wahrscheinlich schiebt er heute noch...

Gefahren 1989.

danach eines der besten  Mopeds, die ich je besessen habe.

Honda CBR 1000F,136 PS, neu gekauft. Fast schon wieder langweilig, lief und rannte...(von einem defekten Steuerkettenspanner -Honda halt- auf Garantie mal abgesehen)

Nach der Kawa eine ganz neue Erfahrung, dass ein Moped jenseits der 180 km/h Grenze nicht wackelt wie ein Lämmerschwanz und man auch jenseits der 200 km/h Grenze ohne Lebensgefahr auf die Armbanduhr schauen kann....

Leider im Juni 1990 an einem Volvo final kalt und schuldlos verformt.

Super Sache, anschließend das Fußball-WM-Finale Deutschland gg. Argentinien live und bewegungslos im Krankenhausbett verfolgen zu können..

 

ach ja, meine erstes Auto. 914 2. 0 Liter Baujahr 11/74, gekauft Ende 1985 für 1.150,- DM incl. einem Jahr TüV.

Der vorfahrtberechtigte Golf hat dann den irgendwann fälligen TÜV-Termin  vorweggenommen..und ad acta gelegt..

 

..der erste ´74er  914 2.0 Liter war also ein  kurzes Vergnügen.

Der Virus war  trotzdem gelegt, also nächster Versuch. Gleichfalls ein 2.0 Liter, Baujahr 7/73. Vom Zustand her um Welten besser als der aktuell kalt verformte. Gekauft aus dritter Hand, Erstbesitzer war ein Arzt, bezahlt habe ich damals mit fast frischem TüV 4.500,- DM.

Die Heizung funktionierte aber dank durchgerosteter, bzw. nur rudimentär vorhandener Wärmetauschern an beiden nicht. Ist eben ein Sommerauto..

 

Die Lackierung in "perlmuttweiß" weckt heute allerdings eher gedankliche Assoziationen an das Rotlichtmliieu

als an die 914-Szene. Kommt auf dem Bild leider nicht entsprechend rüber.

War trotzdem ein tolles Auto, man beachte die zeitgenössischen Talbot-Spiegel auf den Kotflügeln.

Nach zwei Jahren waren gewisse karosseriemäßige Eingriffe in die Substanz des Fahrzeuges nötig (u.a. Rost an Kotflügeln und Seitenteillen.)  Bei dieser Gelegenheit habe ich den 914 in einem standesgemäßes Porsche indisch-rot lackiert. Für mich bis heute DIE Porsche Farbe schlechthin....

 

gefahren (bzw. in meinem Besitz) von 12/85- 1996.

 

Die  Winterquartiere:

Opel Kadett B Coupé, Baujahr 1968, gefahren Januar bis April 1986.

Das Auto musste nur billig sein (was es mit 250,- DM auch war), ein Mindestmaß an TüV haben (was mit 7 Monaten eigentlich auch hätte reichen sollen). Für ein Lehrlings-Nettomonatsgehalt bekam ich ein pseudosportliches Auto. Zumindest auf dem Papier mit unglaublichen 45 PS gesegnet. Dafür ein Auto für Sitzriesen, durch die hohe Gürtellinie sieht die Sitzhaltung ein wenig merkwürdig aus. Kann aber auch an den durchgesessenen Sitzen gelegen haben. War eigentlich ein witziges und problemloses Ge-, bzw. Verbrauchtfahrzeug. Problemlos bis zu dem Tag der Polizeikontrolle und den daraus sich anschliessenden Termin bei der Dekra.

Das die Dekra nicht nur Stempel aufklebt, sondern auch abkratzt, war mir zu dem Zeitpunkt auch neu. Allerdings ist Stempelaufkleben deutlich günstiger, der andere Fall läuft unter Verkehrsunsicherheit und Zwangsstillegung von Amts wegen. Für die Kosten des Verfahrens und des Bußgeldes hätte ich fünf Jahre lang Jahreskarten für die Stadtbahn kaufen können. Merke.... auch über ein halbes Jahr Resttüv kann als vertrauensbildende Maßnahme bei der Polizeikontrolle versagen....

(Leider habe ich kein Originalfoto meines Kadetts mehr, dieses habe ich im Netz gefunden. Aber genau so sah er aus...)

 

Also nächster Versuch:

Mercedes /8, Baujahr ´73. Ein ehemaliger 250er Vergaser, Gottlob auf Diesel umgebaut.

Mit den bahnbrechenden 55 PS wurde jeder Ampelstart zu einem Akt der Besinnung. Dafür mit serienmäßiger Aircondition im /Beifahrer-) Fußraum, bei entsprechender Wetterlage konnte dieser auch geflutet werden.

Trotzdem ein Hauch von Luxus- riesengrosses SSD, Servolenkung, Wurzelholz-Armaturenbrett, Orthopädische Sitze mit Mittelarmlehne, und..und...und....

Leider ist mir hier eines Morgens das Lenkgetriebe von der Stehwand abgerissen. Erstaunlich, was Korrosion im Endstadium so alles bewirken kann. War dann allerdings auch das Todesurteil für das Schätzchen.

gefahren im Winter 1989/90

 .....und da ja, wie oben beschrieben, der Zustand der Karosserie nicht mit dem des Motors korrespondierte....

 Einen weiteren /8 mit Motorschaden und reichlich TÜV für kleines Geld gekauft.

Der Ausbau aus dem Organspender war ein Kinderspiel, fiel Dank korrosiver Materialermüdung (*g*) fast von selber raus. Den Rest hat im Schnellverfahren die Flex erledigt.

 

Aber erst der Ausbau des defekten in der weißen Karosse....dann anschliessend der Einbau des anderen.

Bin heute noch fest davon überzeugt, dass in diesen Baureihen zeitgenössische Leopard II Motoren Verwendung fanden.

Habe mir weder vorher noch hinterher jemals wieder derart das Kreuz verrenkt und die Arme ausgerissen.

Meine damaligen Helfer, denen ich gesagt hatte "packt doch mal eben grad´mit an, den Motor raus- und den anderen mal eben wieder reinheben, gibt auch ein Bier und eine Bratwurst dazu" haben danach übrigens ca. 15 Jahre mit mir kein Wort mehr gesprochen........ :)

So ein Gusseisener Motor wog gefühlte 62 Tonnen....

 

 ..und da man ja als ordentlicher deutscher in den 80er Jahren einen Käfer gefahren haben muß......

Leider hat es für echte Fuchsfelgen nicht gereicht. Aber entsprechende Radkappen sind ja auch stilbildend.

Übrigens wird eine funktionierende Haizungsanlage vollkommen überbewertet. Genauso wie ein umweltfreundlicher Verbrauch....

Habe auch als Winterfahrzeuge div. Audi50/VW Polo gehabt.

Waren meine ersten Autos mit funktionierender Heizung.....und der Beginn meiner Leidenschaft für Blechscheren und Schweißgeräte.

Audi 50, 50 PS, Baujahr 1975

 VW Polo, 40 PS (insgesamt- nicht pro Rad!- heute unvorstellbar), Baujahr 1977)

 VW Polo, 50 PS, Baujahr 1975.  Dank Kamei-Frontspoiler umwehte diese Wunderwerk deutscher Ingenieurskunst ein Hauch von Sportlichkeit. Wenn man sich die 145er Reifen wegdenkt.

 VW Polo GT, 60 PS (WOW) Baujahr 1980. Mit H&R Fahrwerk und 185er Reifen. Diese Breite habe ich übrigens heute auf meinem Motorrad.

 

 CBR1000F final schuldlos und final verformt. Das war die schlechte Nachricht.

Von dem Geld hierfür das erste "richtige" Auto gekauft. Das war die gute Nachricht.

VW Golf GTI 16V, Baujahr 1986, 139 PS. Ein Waaaahnsinsteil. Und das erste Auto, an dem alles funktionierte (!). Im Laufe der Zeit mit Hartmann Fächerkrümmer, (welch eine Buckelei beim Einbau) anderen Nockenwellen und sonstigem Schnickschnack "getunt". Habe bis heute mit keinem Auto im nachhinein soviel Spaß gehabt.

Hätte ich niiiiiiiiiiiiiiiiiie weggeben dürfen....dem trauere ich heute noch nach....

Gefahren von 1990-1995

 

 ..der erste eigene Neuwagen. Audi 80 Avant TDI. In Sachen Fahrkomfort und Verbrauch ein Quantensprung.

Quantensprung auch in Bezug auf den Kofferraum. Platz für einen Kinderwagen.... Man(n) wird älter und ruhiger....

Tolle Sache übrigens, so ein Auto  mit Garantie...."Herr Meister, ab 180 km/h klappert hinten links etwas ganz leise...und der vordere rechte Blinker ist auch beschlagen"....

Gefahren 1995- 1999

übrigens hat der junge Mann, der hier den Seitenblinker festhält, heute Abitur, ist kanpp 20 Jahre alt und zwei Köpfe größer als ich . Was allerdings auch kein Kunststück ist. Aber so vergeht die Zeit....

 

..der Herr der Ringe... Audi A6 Avant 2.6 Liter quattro. Mit allem schnickschnack und drumherum.

Baujahr´98, gekauft als Vorführwagen. Ein tolles Auto und mit das beste, was ich jemals hatte.

Einziger Kritikpunkt ist die fehlende AHK für den benötigten Tankanhänger.....

gefahren von 1999-2002

 

..die Familie wächst, das Auto auch....

Renault Espace "The Race", 2002 neu gekauft.

Bis auf Leder in nahezu Vollausstattung. Am coolsten waren irgendwie die beiden großen elektrischen Sonnendächer. Ein Hauch von Targa.

Und das einzige von innen begehbare Auto, was ich jemals hatte.

Gefahren von 2002-2006

 

aus Kindern werden Leute und aus kleinen Kindern große Kinder....da wir nun keinen Kinderwagen oder Sportkarre (für den Nachwuchs...) benötigten, war der Espace als Zweitwagen einfach für die Stadt zu groß. Haben uns daher einen Smart forfour als Halbjahreswagen zugelegt. Mein erster Dreizylinder, klingt aber nach mindestens der doppelten Anzahl an Zylindern....

Bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass ich es in den letzten neun Jahren nicht geschafft habe, von der Rakete ein Foto zu machen. Hole ich aber nach.

 

Ansonsten bleiben nur langweilige Firmenfahrzeuge, welche ich freundlicherweise von meinem Arbeitgeber gestellt bekomme. Dieses waren bislang insgesamt ein Opel Omega, ein VW Touran und vier VW Passat.

Alle funktionell, aber auch langweilig....daher hier keine Bilder....